Bürger-Workshop Holz

 

 

Bürger sprechen sich für Jury aus

Für öffentliche Kunstprojekte, pädagogisch und ökologische Projekte, für praktische und privaten Nutzen sollen die 108 Baumstämme aus dem Mittleren Schlossgarten genutzt werden, die für das Bahnprojekt Stuttgart 21 weichen mussten. Am Samstag, 16. Juni, haben Bürgerinnen und Bürger über die weitere Verwendung entschieden. Künstler, Diplomdesigner, Jugendliche, Studentenvertreter, Stuttgart 21- Befürworter wie Projekt-Gegner waren im Mittleren Sitzungssaal im Stuttgarter Rathaus zusammen gekommen. Geleitet wurde der Bürger-Workshop von Prof. Ortwin Renn.

 

Als Ergebnis steht: Es soll eine öffentliche Ausschreibung geben, um ein oder mehrere öffentliche Kunstprojekte zu realisieren. Angedacht ist ein Skulpturenpfad oder ein größeres öffentliches Kunstobjekt. Für die Auswahl und Entscheidung soll eine Fach-Jury gegründet werden, die über das Projekt entscheiden soll.
Danach sollen ökologische Projekte mit dem Holz gefördert werden, und schließlich sollen die eingereichten Vorschläge zu pädagogisch-didaktischen Projekten bedient werden. 

 

Weiterhin bestand Einigkeit darin, dass man das Holz, das sich nicht zur künstlerischen Verwendung eignet, in den Stuttgarter Wäldern für ein Biotopholz-Konzept ausgelegt wird. Hier sollen Lernorte für Stuttgarter Schulklassen entstehen. ?Das BürgerFORUM hat sich bewährt. Mit den Bäumen werden viele sinnvolle Projekte realisiert. Die Alternative wäre gewesen, man hätte die Stämme geschreddert?, so Alice Kaiser, Bürgerbeauftragte der Stadt Stuttgart für Stuttgart 21.

 

Zur Besetzung der Fach-Jury, können bis zum 15. Juli Vorschläge eingereicht werden: buergerforum@stuttgart.de.

 


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